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Das BEM-Gespräch ist vertraulich und unterliegt strengem Datenschutz. Die Teilnehmer unterliegen einer Schweigepflicht. Doch wie sieht es aus, wenn im BEM-Gespräch eine Amokdrohung ausgesprochen wird? Kann dies doch zu einer außerordentlichen Kündigung führen?

Menschen sind nicht behindert – sie werden behindert. Durch viele vermeidbare Barrieren.

Diese Barrieren finden sich sowohl in unserer Umwelt als auch in vielen Köpfen.

Beispielsweise wird ein Mensch, der an einer eingeschränkten Gehfähigkeit leidet, daran ge- und behindert den ersten Stock zu erreichen, wenn das Gebäude nur Stufen anstatt einer Rampe bereitstellt. Er ist daher nicht behindert  - er wird durch eine umweltbedingte Barriere (Stufen) behindert.

Auch in den Köpfen kann es viele Barrieren geben, ausgedrückt durch zahlreiche Stigmatisierungen und sozialem Vermeidungsverhalten (BAG, 19.12.2013, AZR 190/12).

Wenn ich als BEM Beraterin mit Mitarbeitern spreche, ob sie einen Schwerbehindertenausweis beantragen möchten, kommt oft ein unverständlicher Blick mit den Worten „Aber Frau Huber, ich bin doch nicht behindert“.

Betriebliche Wiedereingliederung: Interview Norbert Hüge von MILD mit Expertin Angela Huber

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